Tuesday, November 9, 2010

What makes you tick? Wer bist du wirklich? und ein rezept für Rohmais-chips




Ich ging zu einem wundervollen, fantasischen Rohkost Abendessen vergangene Nacht, mit Gästen ... alle Unbekannte vor dieser Veranstaltung. Wir kamen alle aus verschiedenen Teilen der Welt, Vertreter aus  Australien, Deutschland, Wales, Vietnam, den USA – ein New Yorker, der nun zwischen Bali und Berlin lebt, ja und ich (jemand, den ich schwer einordnen kann).





Unser großzügiger Gastgeber Boris Lauser bot uns die besten Rohkostgerichte, die ich jemals probiert hatte, an. Seine Passion für kulinarische Kunst kombiniert mit viel Gespür für Geschmacksrichtungen und Präsention ist einfach unvergleichbar. Ich war während des gesamten Abends beeindrucht und sah, fühlte und schmeckte die Liebe, Hingabe, Authentizität und Leichtigkeit mit der unser Gastgeber seine Kompositionen präsentierte.
Authentizität ist der Schluessel.




Wo ich gerade Authentizität erwähne, vor dem Essen, sprach mich mein Nachbar an, wobei er mir tief in die Augen sah und eine interessante Frage stellte – eine Frage, die ich bei einem solchen Abendessen,  wo gewöhnlich Small-talk angesagt ist, nicht gefasst war. Die Frage war:“So Paula, erzaehle mir mal, was motiviert dich? Oder vielleicht besser, Wer bist du wirklich?“
In diesem Augenblich bemerkte ich wie selten Menschen einem wirklich in die Augen schauen. Und ich meine, wirklich tief in die Augen zu sehen und eine ehrliche Frage stellen, auf die sie eine ehrliche Antwort erwarten. Manche schauen dich an, aber nicht wirklich in die Augen – sie sehen die Person im Ganzen, aber erwarten selten oder wollen selten eine wirkliche Antwort. Zuerst war ich etwas erstaunt, da es sich so anfühlte als ob er in meine Seele blicken könnte. Ich fühlte mich nackt und verletzbar. Ich schaute schnell weg, wobei ich meine Augen senkte, ganz so als ob ich verlegen wäre. Ja, das war ich auf eine ganz seltsame Weise. Er stellte seine Frage noch einmal. Was motiviert dich? Oder Wer bist du wirklich?


Noch niemand hatte mir diese Frage gestellt, und ich fand es so tiefgreifend und traf auf jeden Fall einen Nerv in meinem Körper. Nach einer Weile, lächelte ich. Er wollte wirklich wissen, wer ich war. Er wollte wirklich eine ehrliche Antwort. Meine Antwort nach einigem Nachdenken war:
„Mich mit meinem Inneren verbinden, ehrlich zu mir selber zu sein, meine Kreativität auszuleben, in welcher Form auch immer, durch Klavier spielen, schreiben, singen, oder tanzen. Ich muss meine Kreativität ausleben, damit auf höchster Ebene meine Seele befriedigt wird, um andere Menschen zu erreichen ... zu bewegen...Augenblicke des Glücks im Leben anderer zu gestalten. 

Ich schwafelte weiter und mein Nachbar nickte und hörte aufmerksam zu. Ich sprach ohne Pausen zu machen ... und dann lächelte ich und schaute meinem Nachbarn direkt in die Augen und endet mit: „Das bin ich/ das motiviert mich!“

Ich glaube, das was uns ausmacht ist weder was wir tun, noch wo wir gelebt haben, sondern die Motivation die unseren Entscheidungen und Träumen beeinflusst. Ich kam vom Essen nach Hause, angefüllt mit wunderbar gewürzten Rohkost Gourmetspeisen, meine Gedanken flogen noch einmal zurück zum Abend und diese Frage ging mir einfach nicht aus dem Kopf und ich konnte nicht einschlafen, da ich weiter dachte: Was mich motiviert, ist die Fähigkeit Kinder zum Lachen und zur Fröhlichkeit anzustiften, für andere zu Kochen und zu Backen, Menschen zum Lächeln zu bringen und sie glücklich zu machen, mit jungen Menschen zu arbeiten und ihnen zu zeigen, was wirklich in ihnen steckt! Was mich motiviert ist in einer Welt ohne Vorurteile zu leben, wo Frieden herrscht und alle sicher sind. Was mich motiviert ist für diese Vision zu arbeiten und immer noch zu hoffen, dass all dies Wahr wird.


Meine Gedanken regten meinen Appetit an und in den frühen Morgenstunden durchforschte ich meine Küche und fand ein paar rohe KornChips, die ich vor ein paar Wochen in meinem Lufttrochner hergestellt hatte. Ich ass ein paar Chips und ging wieder ins Bett, hatte wunderbare Träume und wachte voller Energie, voller Ideen und Pläne auf.
Hier mein Rohkost MiasChips Grundrezept (man braucht dafür einen Dehydrator ... schade, wenn keiner im Haus ist) und, denke weiter darüber nach, was Dich motiviert!   





und hier mein Rezept:
Paula Laurel's Raw Corn Chip Recipe
  • 3 cups fresh or frozen corn
  • 1/2 cup of ground flax seeds
  • ½ of an Onion
  • Depending on your taste:
  • ½ tsp Cumin
  • 1 tsp Sea salt
  • 1 tsp of Cayenne pepper
  • 2 tsp of Caraway seeds (I love them!)





Instructions:

  1. Place all of the ingredients into a blender and mix it until it is all blended into a soft puree. If it is too thick, then add a bit of water.
  2. The mixture should look like a somewhat thick pancake batter.
  3. Spread the mixture onto a teflex sheet until the mixture is about 1/4 inch thick.
  4. as they dehydrate, the chips will become much thinner, so do not spread it too thin.
  5. dehydrate the chips on high temperature for about 2 hours, and then turn the Teflex sheet over onto another tray and peel the sheet off.
  6. If the chips are still very sticky or wet, turn them back over and dehydrate until they are form enough to be turned over.
  7. If you want to, you can score the chips into little triangles or squares or any shape you desire!. It i not necessary, however, as once the chips are done, you can just break them with your fingers.
  8. After they have been turned over, turn down the temperature to 120, and dehydrate them until they are nice and crispy.
  9. the time of course will depend on the conditions within your kitchen. It it is humid, they will take longer. I dried mine overnight for about 9 hours.


No comments:

Post a Comment